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Aus Eichenholz geschnitztes Kunstwerk in Silberborn enthüllt
Silberborn, so sagt es der Ostsbürgermeister Wolfgang Peter, identifiziere sich voll mit seiner „Mutter" Holzminden. Und deshalb -aber wahrscheinlich nicht nur- hat jetzt auch Silberborn eine eigene Nase. „Eine Nase deshalb, weil wir mit diesem Kunstobjekt das Holzmindener Alleinstellungsmerkmal .Stadt der Düfte und Aromen' voll unterstützen wollen", so Peter bei der Enthüllung des überdimensionalen Kunstwerkes.
Gemeinsam mit Holzmindens Bürgermeister Wolfgang Bönig zieht er das weiße Tuch ab und gibt den Blick frei auf die gut ein Meter lange Nase, kunstvoll aus Holz geschnitzt und auf einer Sandsteinplatte befestigt. Etwas für die Menschen der Region und den Tourismus zu tun, sei Anlass für dieses Kunstwerk gewesen, führt Peter aus.
Gemeinsam mit dem Künstler und Holzschnitzer Wolfgang Busch aus Solms-Oberndorf (Lahn-Dill-Kreis), der häufig auf dem Silberborner Campingplatz weilt und Freund der Betreiber-Familie Severin ist, sei vor knapp einem Jahr die Idee entstanden, eine solche Nase zu gestalten. Mit Unterstützung von Hermann Severin fertigte der Künstler aus einem drei Meter langen Stamm „kerniger Sollingeiche" das Kunstwerk, das nun den Vorplatz vor der Bäckerei am Ortsausgang Richtung Dassel ziert.
Wichtig war alle Beteiligten:
Das gesamte Material des Kunstwerkes sollte aus Rohstoffen des Sollings bestehen. „Dies ist uns auch gelungen", betont Wolfgang Peter. Eine geeignete Sandsteinplatte für die überdimensionale Nase zu suchen, diese Aufgabe hatte Peter persönlich auf sich genommen. In Bad Karlshafen, im dortigen Sandsteinbruch, wurde er fündig. Doch die beeindruckende Platte hatte natürlich auch einen stolzen Preis. „1/2 Stunden habe ich verhandeln müssen", gibt Peter zu. Erst dann sei man sich über einen Betrag einig geworden, „den ich vor meinem Verein verantworten kann". Denn die Finanzierung des gesamten Projektes leistet der Solling- und Heimatverein.
So kann sich Holzmindens Bürgermeister Dr. Wolfgang Bönig ganz unbekümmert gemeinsam mit den Silberbornern freuen und deren „Tatkraft" loben. „Die Mutter Holzminden ist dankbar für dieses Engagement", sagt Bönig. Das Symbol der Nase sei in Silberborn ebenso gerechtfertigt wie in Holzminden. „In Silberborn behagt die Luft immer", muss er zugeben.
Und noch einen Vergleich zum Kunstwerk hat der Bürgermeister parat: „Hier in Silberborn sind die Menschen genau so kernig wie die Eiche."
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Quelle: TAH
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